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Die Meldung, dass die AGI die ihr verbliebenen Anteile an der Fondsdepotbank dem Mehrheitsgesellschafter, der X-Changing verkauft, kommt nicht wirklich überraschend.

Der Ausstieg aus dem nicht als Kerngeschäftsfeld empfundenen Plattform-Business war schon von einigen Jahren indirekt erfolgt, als die Allianz 51% der Anteile ihrer Abwicklungsbank an X-Changing veräußerte.

Entscheidender aus Sicht der Zukunftsperspektive der Bank ist da schon die Frage, was mit jenen hunderttausenden Wertpapierdepots geschieht, die die Fondsdepotbank für die AGI führt. Diesbezüglich soll nicht nur alles beim alten bleiben, sondern obendrein auch ein neues Portal seitens der Bank für die AGI entwickelt werden und auch die juristische Depotführerschaft übernommen werden.

Die Bank behält ihren Großkunden AGI (über Margen und damit die Attraktivität des Geschäfts, sagt das noch nichts aus) , wird nun in einer Hand gehalten und bleibt auch im anhaltenden Verdrängungswettkampf einer der wenigen Player im Fondsplattformgeschäft mit strategischer Bedeutung und großen Marktanteilen.