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Kinder schauen sich in der Entwicklung von den Großen vieles ab, ahmen es nach, sammeln Erfahrungen und verbessern so ihre Fähigkeiten. Der Fachmann spricht auch von „Imitation“ und „Beobachtungslernen“. Warum sehen private Anleger vor diesem Hintergrund und auf die Kapitalanlage übertragen, professionellen und institutionellen Investoren nicht häufiger auf die Finger und lernen dazu? Ist es Unvermögen oder Ignoranz? Man weiß es nicht.

Dabei gäbe es viel zu lernen: wie man als Investor langfristig denkt und sich weniger an kurzfristigen Gewinnen als vielmehr an stabilen Erträgen orientiert. Wie man kostenbewusst agiert. Wie man Risiken abwägt, nicht zuletzt mit Blick auf die Nachhaltigkeit, wie man sie budgetiert und kalkulierbar eingeht. Und schließlich, wie man richtig diversifiziert und im Portfoliokontext denkt und handelt.

Was nicht ist, kann ja noch werden. Und was könnte man sich dann dieser Tage abschauen? Beispielsweise, dass man immer Aktien im Portfolio haben sollte. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wie viel. Man beschränkt sich nicht allein auf Renten mit hoher Bonität und Liquidität, sondern mischt ihnen auch höher verzinste opportunistischere Anleihen aus dem Kreis der Unternehmens- und Schwellenländeremittenten bei. Gold, kann man machen, muss man aber nicht. Von wachsender Bedeutung im Niedrigzinsumfeld sind hingegen liquide und illiquide alternative Investments, letztere gerne aus dem Bereich der Infrastruktur-Investments. Und auch Immobilien gehören dazu, direkt oder indirekt investiert.

Ach, dass wussten Sie schon alles? Dann schauen Sie doch einfach sicherheitshalber noch einmal in Ihr Depot und freuen sich.